Error level (2) [E_WARNING] occured in /var/www/pinapalmera.org/httpdocs/core/application/lounger_router.class.php[line:121]

/var/www/pinapalmera.org/httpdocs/core/application/application.class.php - 440

string

Value :

Illegal string offset 'page'
Pina palmera - RBC

Rehabilitation basierend auf der Gemeinde

Neuigkeiten über RBC:

Lade das Dokument "RBC-Evaluation-October-2003.doc runter

Lade ads Dokument "Systematization.doc" runter

Der Rehabilitationsprozes durch RBG verbindet und erhält jeden verantwortlichen sozialen Sektor.

Mit dem Programm “Rehabilitation Basierend auf der Gemeinde (RBG) zählen wir auf eine Methode der kommunalen Intervention, an der ein multi- und interdiszipliäres Team teilnimmt, welches aus Profis in Sachen Behinderung, lokalem, geschulten Personal und Frewilligen aus verschiedenen Ländern besteht

RBG steht für eine praktische und vielversprechende Formel, um unsere Dienstleistung und unsere gesammelte Erfahrung aus 20 Jahren Arbeit in ganzheitlicher Rehabilitation an eine wachsende Anzahl von Personen mit Behinderung zu bringen.

Das RBG-Programm stimuliert die Gründung lokaler Rehabilitationsinstanzen in jeder einzelnen Gemeinde, die mit dem Programm verknüpft ist, durch Rekrutierung, Schulung und Betreuung „Lokaler Rehabilitationsförderer“. Diese Förderer sind Personen aus den jeweiligen Gemeinden. Dies könnten Personen mit jedweder Behinderung oder deren Familienmitglieder, Studenten, Techniker, Gesundheitswissenschaflter, Katechisten oder andere freiwillige Mitarbeiter sein.

Hintergrund

Piña Palmera fing 1990 an, mit ländlichen Gemeinden in der Nähe des Zentrums zu arbeiten. Jener Zeit wurden einfache Rehabilitationspraktiken verwendet, basierend auf dem Buch „Disabled Village Children“ von David Werner (veröffentlicht von der Hesperian Foundation). Das Personal aus der Region, das von Piña Palmera geschult wurde, war für die Rehabilitation verantwortlich. Sie besuchten die Häuser, in denen jemand mit Behinderung lebt, jedoch wurde der Rest der Gemeinde nicht miteinbezogen.

1994 entschieden wir uns, das Programm „Rehabilitation basierend auf die Gemeinde“ (RBC) in den Gemeinden, in denen wir arbeiten, zu starten, da die rasch ansteigende Anzahl der Nutzer unsere Kapazität zu übersteigen begann. Als Referenz benutzten wir das von der Weltgesundheitsorganisation veröffentlichte Handbuch. Die Grundidee, an die unser Programm gebunden ist, ist die Vervielfältigung von Rehabilitationsinstanzen durch Schulung und Leitung von örtlichen Förderern, welche, einmal geschult, als Trainer jeglicher Person, die irgendeine Behinderung aufweist, fungieren können.

Mit ihnen ist es nicht nur machbar, sich wieder nahezu der gesamten behinderten Bevölkerung anzunehmen, sondern auch die Rehabilitationskosten zu reduzieren, da die Mehrheit der Förderer ehrenamtlich arbeitet und, was weitaus wichtiger ist, die Rehabilitation als gemeinschaftliche Verantwortung akzeptiert wird. Dank unserer anfänglichen Erfahrungen konnten wir bis heute brauchbare Kriterien und Richtlinien für unsere Arbeit in neuen Gemeinden entwickeln

Definition RBC

Gemäss der Weltgesundheitsorgnaisation WGO “deckt dieser Begriff alle Situationen ab, in denen Rehabilitationsressourcen in der Gemeinde verfügbar sind. Dieser Prozess impliziert die Übertragung von Wissen über Behinderung und Rehabilitationsaktivitäten an Menschen mit Behinderung, deren Familien und deren Gemeindemitgliedern.“ Dies impliziert außerdem gemäß der WGO die kommunale Teilnahme in Planung, Entscheidungsfindung und Auswertung des Programms. Diese Methode könnte auch die Rehabilitationsdemokratisierung genannt werden.

(Aus dem Manual “Kommunales Training für Behinderte Personen” von der WHO 1989)

RBG Methodik

Für uns ist RBG eine Methodik kommunaler Arbeit mit Personen, die irgendeine Behinderung aufweisen und an der teilnehmen:

  • Die behinderte Person und ihre Familie

  • lokale Authoritäten

  • andere Sektoren (Lehrer, Doktoren, Klerus)

  • lokale Förderer, die Schulung und Anleitung von C.A.I. Piña Palmeras Therapeuten erhalten

  • Ein multidisziplinäres Team, welches aus Sprachtherapeuten, Physio- und Ergotherapeuten, einem Sozialarbeiter und einer Anthropologistin besteht.

Unser Modell kommunaler Intervention resultierte aus den in der lokalen Bevölkerung manifestierten Interessen und Bedürfnissen. Arbeitssubjekte und –zeiten werden von jeder Gemeinde festgesetzt. Wir arbeiten direkt mit Familien, Lehrern, Spezialisten und örtlichen Authoritäten. In den Gemeinden, in denen andere Sprachen gesprochen werden, benutzen wir lokale Übersetzer.

Jede Gemeinde hat ihre kulturellen, sozialen und politischen Spezialitäten, an die wir unsere Arbeit anpassen. Form und Grad der Intervention werden von einer partizipativen Diagnose (und/oder von einer Observationsdiagnose) abgeleitet, welche wir während der ersten Reunion stellen. Dort ermitteln wir zusammen bestimmte Bedürfnisse und Interessen und schlagen praktische und flexible Lösungen vor, welche wir nachher durch Kurse und durch unsere Unterstützung angehen.

Das RBC-Modell von C.A.I.P.P.A.C.

Das oberste Ziel der kommunalen Intervention ist das Erreichen der physikalischen und sozialen Integration behinderter Personen und derer Familien in das aktive Leben der Gemeinde. Dies deckt folgende Bereiche ab:

Kommunaldiagnose:

Erkennung der Umstände behinderter Personen in jeder Gemeinde, der existierenden Dienstleistungen (Doktoren, Lehrer, Techniker etc.), der Kommunikationsmöglichkeiten, der Transportmöglichkeiten, der lokalen Kultur, der lokalen Wirtschaft, Arbeitsquellen etc. Während einem Besuch in der Gemeinde wird die Diagnose gestellt, während dem das Team von Piña Palmera eine erstes Treffen mit den interessierten Personen und den lokalen Authoritäten organisiert.

Sensibilisierung:

Sensibilisierungs-Workshops werden mit lokalen Authoritäten, medizinischem Personal und Repräsentanten der Gemeinde durchgeführt. Dieser Workshop dauert ungefähr vier Stunden, in dem die Teilnehmer verschiedene Behinderungen simulieren. Danach wird der Workshop durch verschiedene Fragen in Bezug auf das Erlebnis reflektiert.

Gestaltung des kommunalen Support-Netzwerks:
Hierin nehmen der Gesundheitsrat, medizinisches Personal, behinderte Personen und deren Familien, Lehrer und religiöse Repräsentanten teil. Jeder Sektor hat innerhalb des Programmes seinen genauen Verantwortungsbereich: Umfragen auf den Höfen durchführen, zu Reunionen mit den Begünstigten und deren Familien laden, Platz für die Durchführung der Rehabilitation schaffen, Überweisungen an Krankenhäuser vornehmen, Akten anlegen, Schulungsbedarf oder Integrationsprobleme anzeigen etc.

Die Schulung lokaler Förderer und/oder der Familienmitglieder behinderter Personen liegt im Verantwortungsbereich Pina Palmeras. Die Durchführung findet in den Gemeinden, in Übereinstimmung mit der zu behandelnden Behinderung, statt.

Leitung des Therapieprogramms:

Die Therapeuten in Piña Palmera werten zusammen mit den Förderen Rehabilitationserfolge und Anpassungsnotwendigkeiten von Sitzen oder anderen Hilfen aus.

Integration und Erkennung von Fähigkeiten – soziale, schulische und Arbeitsintegration, übereinstimmend mit dem Fall, ist auch die Verantwortung Piña Palmeras.

Auswertung:

Das Programm wird alle sechs Monate von der Gemeinde ausgewertet.

Wie führen wir das RBC-Programm durch?

Um das RBC-Programm zu beginnen, muß die Gemeinde den Bedarf daran aufzeigen, zum Beispiel durch einen Elternteil, einen Studenten, einen Lehrer etc. Die Umstände der Gemeinde und das Interesse in dem Programm, aufgezeigt durch eine lokale Authorität, sind entscheidend.

Das Team Piña Palmeras besucht die Gemeinde, um die Situation zusammen mit der Gemeinde und ihren Authoritäten zu diagnostizieren. Außerdem wird der Sensibilisierungs-Workshop gegeben,

In diesem Programm werden für die Therapie lokale Materialien benutzt, der Arbeitsplatz ist simpel. Das wichtigste jedoch ist, daß die Meschen aus der Gemeinde von sich aus am Programm teilnehmen und daß das Programm als ihr eigenes angenommen wird, um dem Programm die nötige Stetigkeit zu geben.

Das Programm entsteht aus dem Bedarf der Gemeinde, es entwickelt sich in der Gemeinde und transformiert die Umstände in Übereinstimmung mit der Kultur und mit lokalen Absichten.

Lokale Förderer

Wer sind sie?

Sie sind Personen aus der selben Gemeinde. Dies könnte die Mutter eines behinderten Kindes, jedes andere Familienmitglied oder ein Student, der seinen Sozialdienst leistet, ein Lehrer, ein Katechist oder jede interessierte Person sein.

Was tun sie?

Sie schulen Familienmitglieder behinderter Personen, so daß sie das vorgeschlagene Rehabilitationsprogramm durchführen können.

Sie koordinieren zusammen mit den zuständigen lokalen Authoritäten Aktivitäten, die für die gesamtheitliche Rehabilitation förderlich sind.

Sie koordinieren zusammen mit den Spezialisten Piña Palmeras ganzheitliche Rehabilitationsprogramme.

Piña Palmera’s Therapeuten

Was tun sie?

Sie schulen Förderer in grundlegenden Rehabilitationspraktiken

Sie entwerfen zusammen mit den lokalen Förderern Arbeitspläne in Bezug auf die Rehabilitation behinderter Personen.

Sie weisen die Förderer mit besonderer Betonung auf die physische und soziale Integration der Nutzer an.

Sie behandeln Nutzer mit speziellen Bedürfnissen und überweisen sie an korrespondierende Instanzen: Krankenhäuser, Spezialkliniken etc.

Sie geben fördern die Stetigkeit der implementierten Rehabilitationsprogramme.

Sie leiten die Arbeit der Förderer an und werten sie aus.

Die RBG-Koordinatorin

Zusätzlich zu Therapeuten und Spezialisten in ganzheitlicher Rehabilitation hat das RBG-Programm eine Koordinatorin. Sie ist für die vollkommene Implementation des Programmes verantwortlich.
Zu ihren Aufgaben gehören:

Die Erregung des Interesses der Gemeinde in ganzheitliche Rehabilitation und deren Miteinbeziehung in das Programm auf die größtmöglich partizipative und weitläufige Art und Weise.

Die Verbesserung der Umstände in der Gemeinde, was die korrekte Implementation des Programmes ermöglicht.

Der Entwurf von Sensibilisierungs- und Sozialintegrationsprogrammen, um die Aufnahme behinderter Personen in das kommunale Leben zu begünstigen.

Die Unterstützung von Initiativen und die Administration lokaler Förderer, gebunden an die ganzheitliche Rehabilitation der betroffenene Personen in den Objekten: Edukation, Arbeit, Gesundheit und Sozialleben